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Muskelkater

Muskelkater – unangenehm, aber harmlos

Schluss mit Schokolade, den Alkohol- oder Kaffeekonsum reduzieren, endlich weniger Stress ... die Liste der guten Vorsätze nach den Festtagen mit meist vielem und kalorienreichem Essen ist lang. Einige nehmen sich vor, sich mehr zu bewegen, und vielleicht sind die ersten Nägel schon eingeschlagen in Form eines Fitnessabos, den neuen Langlaufskiern oder den trendigen, knallbunten Joggingschuhen. Doch nach einer übermässigen oder ungewohnten sportlichen Anstrengung folgt dann meist die Ernüchterung: Man kann sich am nächsten Morgen kaum noch regen, alles tut weh, die Treppe hinuntersteigen wird zur Qual ...

Was ist passiert? Sicher ist, dass es sich beim Muskelkater um eine leichte Entzündung handelt, bei der sich Gewebewasser im Muskel staut. Dieser Staudruck löst den eigentlichen Schmerz aus. Aber weshalb kommt es zur Entzündung? Darüber herrscht noch keine eindeutige Klarheit. Es ist auch nicht so, dass man sich mit einem gut trainierten Körper keinen Muskelkater einfangen kann. Entscheidend sind die Intensität der Bewegung und der Trainingszustand der aktivierten Muskeln. Wer also zu stark trainiert oder auf eine andere Sportart umsteigt und somit andere Muskeln betätigt, kann Muskelkater bekommen.

Nach einer veralteten, widerlegten Theorie wurde die Milchsäure (Laktat) im Muskel, die sich durch intensives Bewegen bildet, als Auslöser dieser Entzündung betrachtet. Neu führt man die Ursache der Entzündung auf kleine Verletzungen innerhalb der einzelnen Muskelfasern zurück, der kleinsten Einheit eines Muskels. An den Stellen solcher Mikroverletzungen tritt Gewebewasser aus und aktiviert durch den entstehenden Druck die sensiblen Nervenenden. Diese unangenehmen Schmerzen sind ein Warnsignal, welches uns auffordert, die Muskeln zu schonen. Zum Sport gehört die Regeneration – diese Wahrheit dürfen wir nicht in den Wind schlagen. Glücklicherweise ist Muskelkater harmlos und der lästige Schmerz verschwindet nach einigen Tagen wieder vollständig.

Was können wir, abgesehen von einem Unterbruch des intensiven Trainings, weiter unternehmen, um die Heilung der Muskelschmerzen zu unterstützen? Empfehlenswert ist Bewegung im tiefen Bereich, z. B. spazieren, walken, schwimmen oder leichtes Radfahren. Auch Wärme durch Kräutertees oder Suppen fördert die Heilung. Ein Wärmebad mit durchblutungsfördernden ätherischen Ölen beschleunigt den Heilungsprozess ebenfalls. Wem es vergönnt ist, macht einige Saunagänge und geniesst die nachhaltige Wärme im Körper. Auch leichte Massagebehandlungen oder Lymphdrainage helfen, diese Entzündungsprozesse zu beschleunigen. Neue Studien belegen, dass unmittelbar nach dem Sport eine intensive Abkühlung in 15–16° C kaltem Wasser den Muskelkater verhindern oder zumindest abschwächen kann.

Mein Produkte-Vorschlag: Dolosol-Muskelfluid zum Einreiben, Kräuter- Wärmebad und Stoffwechseltee.