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Ringelblume

Ringelblume – ein hervorragendes Wundheilmittel

Die Ringelblume (Calendula officinalis) ist nicht nur als Heilpflanze bekannt, sondern mit ihren hellgelben bis knallorangen Blüten auch eine leuchtende Zierde für jeden Garten.

Äusserlich angewendet fördert sie die Wundheilung. Die entzündungshemmende und granulationsfördernde Wirkung ergänzen sich prächtig, sei es mit einer Ringelblumentinktur, die verdünnt zum Auswaschen von Wunden dient, als kühlende Gelzubereitung zur Abheilung von Verbrennungen oder als Salbe auf schlecht heilende Wunden. Delikate Hautstellen wie am Darmausgang, den Augenlidrändern oder an den Lippen werden bevorzugt mit dieser lindernden Salbe behandelt. Auch Spülungen von Schleimhautarealen (z. B. Mundund Rachenraum) sind hilfreich, da eine schnelle Hemmung von Bakterien und Viren stattfindet. Bei gestauten Beinvenen und Krampfadern wirkt Ringelblumensalbe entstauend.

Für eine innerliche Anwendung empfiehlt sich die Tinktur bei Magenschleimhautentzündungen (auch Magengeschwür) oder krampfartigen Beschwerden der Gallengänge, bei Darmverstopfung oder Menstruationsbeschwerden sowie gegen Drüsenverhärtung.

Ringelblume wird wesentlich besser vertragen als Arnika. Lediglich bei bekannter Empfindlichkeit auf Korbblütler sollte man Vorsicht walten lassen.

  • Teezubereitung: Die getrockneten Blüten mit Kelch (1 Teelöffel pro Tasse) mit kochendem Wasser übergiessen und drei Minuten ziehen lassen. Dann absieben und trinken.
  • Ringelblumensalbe können Sie einfach und schnell herstellen: Kaufen Sie sich 100 g Salbengrundlage und arbeiten Sie schrittweise 10–20 % Ringelblumentinktur ein, am besten mit einer Reibschale und einem Pistill.

Ein weiteres Rezept:

  • 5 g Bienenwachs, 15 g Wollfett, 40 g Calendula-Öl (ein Glas mit frisch gepflückten Calendula- Blüten füllen und mit Mandelöl auffüllen, bis die Blüten bedeckt sind. Einige Tage am Licht stehen lassen und dann durch ein Tuch filtrieren)
  • 40 g Calendula-Tee (2–3 frische Blüten mit ½ Tasse Wasser anbrühen)
  • ätherisches Öl nach freier Wahl
  • Bienenwachs und Lanolin im Wasserbad sachte auf 60-70 °C erwärmen. Calendula-Tee und Calendula-Öl beifügen, gut verrühren und langsam abkühlen lassen. Der abgekühlten Salbe das ätherische Öl beifügen, z. B. Citrone bei Venenbeschwerden oder Cistrose bei Hautproblemen. Kühl aufbewahren und möglichst frisch verwenden (nach Remo Vetter, Vogel GmbH, Teufen).